Galeria Cuadro22

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07.11.20 | 17:00 - 01.00 Uhr


CORPOREALITY:

When can a body be said to exist?


Vernissage mit den KünstlerInnen


Anna Stüdeli

Cynthia Schemidt

Isabell Bullerschen

Nina Emge

Ser Serpas



Kuratiert von 


Jamira Estrada

Antonia Truninger

Julia Hegi


Die KünstlerInnen sind anwesend.

ab 17.00 Uhr Wein und Musik von Dolce Amöre



Mit dem Ausstellungsprojekt „Corporeality“ in der Galerie Cuadro22 wollen wir

Fragestellungen, Themen und persönliche Geschichten rund um die vielschichtige Thematik der Körperlichkeit aufgreifen.

In einer Zeit der Digitalisierung und der Flucht in virtuelle Welten soll den kapitalistischen Drängen und jener implizierten

Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft entgegengetreten werden, um sogleich den Fokus auf das Physische – das, was direkt

vor uns liegt – zurückzuführen. Dies scheint uns heute näher als je zuvor. Denn während langer Isolation sind wir zur Reflexion

gezwungen – der Blick auf den eigenen Körper und das Selbst ist unumgänglich.

Wir (Jamira Estrada, Antonia Truninger und Julia Hegi) sind eine Grup- pe junger Frauen, die sich gemeinsam unkommerziellen

Projekten widmen. Uns verbindet ein grosses Interesse an philoso- phischen Fragen sowie die kritische und theoretische

Auseinanderset- zung mit ebendiesen. In Zusammenarbeit mit dem Cuadro22 in Chur wollen wir die Räumlichkeiten nutzen,

um etwas in Chur zu bewegen und junge Menschen zusammen zu bringen.


Wir glauben, dass in Chur viel Potenzial vorhanden ist für einen interregionalen Austausch und sind bemüht,  interdisziplinär

zu denken und verschiedene Künste zu vereinen. 


 



14.11.20 | 19.00 - 23.00

PERFORMANCE NIGHT 


Performance „What dreams are made of“ von Florian Schlessmann und Jamira Estrada

“Für die Performance "What dreams are made of" this möchten wir (Florian Schlessmann und Jamira Estrada) uns

mit der modernen Po- larisierungen der Geschlechterrollen auseinandersetzen. Wir möch- ten Archetypen, Stereotypen

und ihre Wirklichkeiten- denen wir als Kinder der westlichen Gesellschaft ausgesetzt sind - unter die Lupe nehmen.

Wie begegnen sie uns im Alltag diskret und indiskret? Wie sehen die Urteile aus und was nährt sie?

In einer experimentellen Dar- bietung wollen wir durch einen Dialog zwischen visueller und auditiver Ebene dem Publikum

in vier Akten eine Geschichte erzählen. Über die christliche Schöpfungsgeschichte von “Adam und Eva” bis zur Aufbrechung

des Individualismus. Die Zuschauer sollen inspiriert werden, über unterbewusste Haltungen und unterdrückte Emotionalität

nach- zudenken.”


Performance „No longer the limit“ von Olaf Yarce

Olaf’s aktuelle Performance reflektiert über seine eigene Integration in der Schweiz, seinen Privilegien als männlich identifizierter weisser Mensch in einer (post) kolonialen Choreographie neuer Massnahmen für den menschlichen Körper. Mit der Frage nach inneren und äusseren Grenzen einer übertechnologisierten verwundbaren Biomasse wirft er einen persönlichen Blick auf die Menschheit in einer Phase der globa- len Transzendenz zu einem neuen Bewusstsein des Scheiterns.  


28.11.20 | 14.00 - 17.00

Ich könnte mein Zuhörer sein - Kinderworkshop mit Nina Emge


Wem höre Ich zu? Wem höre Ich nicht zu? Wann lasse Ich aussprechen?

“Aktives Zuhören” beschreibt Nina als das Abhören der Umgebung, des Gegenübers und sich Selbst.

Mit der Praxis des aktiven Zuhörens werden kritische Sinne trainiert, wodurch sich ein breiteres Bild entwickeln soll,

um Zusammenhänge der eigenen Wahrnehmung besser nachvollziehen zu können. Zum aktiven Zuhören gehört für

Sie auch dazu, dass man sich Raum für einen Moment der Reflexion nimmt und sich Platz nimmt, um sich seine eigene

Meinung zu formen und diese ernst zu nehmen.