DEMASIADO CORNERAMA
Eine Videoinstallation von
Im legendären Streaming Studio Dommune in Tokyo filmten der Künstler Dick El Demasiado und der Luchador El Demasiado gemeinsam eine Szene für ihren neuen Film, eine surreale Karaoke Party. Die Installation zeigt auf mehreren Projektionsflächen im Raum verteilt Ausschnitte dieser Nacht, Konzert, Wrestling und Interview, die sich überlagern, die Verbindung zweier «Demasiados».
Dick El Demasiado auf Bandcamp
SAMSTAG, 14. November
Die Ausstellung ist auch Teil vom Langen Samstag, 14. November 2026,
Die Ausstellung Demasiado Cornerama ist am Langen Samstag von 12:00 bis 24:00 Uhr geöffnet.


LANGER SAMSTAG
Lucha Libre Lunática
Samstag, 14. November 2026, 12:00 bis 24:00 Uhr, Ausklang bis 03:00 Uhr
LANGER SAMSTAG 14.NOVEMBER 2026
Am Langen Samstag gehört das CUADRO22 von zwölf Uhr mittags bis tief in die Nacht zwei Menschen, die denselben Namen tragen. Dick Verdult aus den Niederlanden und José Luis Hernández aus Veracruz heissen beide El Demasiado, der eine als Pionier der experimentellen Cumbia, der andere als exotischer Luchador der queeren Lucha Libre Szene Mexikos.
Im Galerieraum laufen ihre Filmszenen aus Tokio auf vier Projektionsflächen, auf der Bühne erzählen sie von ihrer Freundschaft, und mehrmals im Verlauf des Abends verwandelt sich die Bühne in einen echten Wrestling Ring. Um Mitternacht spielt Dick El Demasiado live, danach bringt DJ César Chunk die Tanzfläche bis drei Uhr zum Kochen. Dazu gibt es Tacos, Churros, Cocktails und einen Lucha Shop.

PROGRAMM LANGER SAMSTAG 14. NOVEMBER 2026
12:00 bis 24:00
DEMASIADO CORNERAMA
Videoinstallation Dick El Demasiado
Dick El Demasiado auf Bandcamp
16:30 | 18:30 | 20:30
DOBLE DEMASIADO
Künstlergespräch

Dick El Demasiado auf Bandcamp
17:30 | 19:30 | 21:30 | 23:00
LUCHA LIBRE
Mexikanisches Wrestling
Lucha Libre ist mexikanisches Wrestling, farbenprächtig, akrobatisch und voller Masken. Erstmals kommen sechs Luchadores direkt aus Mexiko nach Chur, angeführt von José Luis Hernández, bekannt als exotischer Luchador El Demasiado. Choreografierte Kämpfe voller Flugeinlagen und Theatralik verwandeln die Bühne mehrmals im Verlauf des Abends in einen echten Wrestling Ring.

24:00
CUMBIA LUNÁTICA
Live mit Dick El Demasiado
Cumbia Lunática, so nennt Dick El Demasiado seine eigene Erfindung, eine verzerrte, psychedelische Version des lateinamerikanischen Klassikers. Seit den 90ern tourt der Niederländer mit seinem Sound durch Lateinamerika, Japan und Europa und gilt als Pionier der experimentellen Cumbia. Ein Live Set zwischen Chaos, Humor und Tanzbarkeit.
Dick El Demasiado auf Bandcamp
01:00 bis 03:00
LANGER AUSKLANG & ZWISCHENDRIN
k
César Chunk, ursprünglich aus Peru, jetzt zwischen Prag und der Schweiz zuhause, mischt Amazonas Flöten, afrikanische Trommeln und arabische Gesänge mit Sub Bass und tropischen Beats. Zwischen Tropical Bass, psychedelischer Cumbia und Electronic tourt er oft maskiert. Zwischen den Programmpunkten und zum Ausklang bringt er die Tanzfläche bis 3 Uhr zum Kochen.
DEN GANZEN TAG
12:00 bis 24:00
LUCHA SHOP
Masken, Prints und weitere Objekte rund um Lucha Libre und Cumbia Lunática zum Entdecken, Anprobieren und Mitnehmen. Ein kleiner Marktstand mitten im Programm, kuratiert von José Luis Hernández und CUADRO22, für alle, die ein Stück der Nacht mit nach Hause nehmen möchten.

16:00 bis 22:00 Uhr
TACOS & CHURROS
Die Las Puertas Bar bietet grossartiges Ambiente, feinste Cocktails sowie exquisite Tequilas und Mezcals! Von 16:00 bis 22:00 Uhr gibt's Tacos Vero und Churros von Holy Churros, frisch, originell, kreativ und einfach unvergleichlich gut (auch Vegi).
CUADRO22, Ringstrasse 22, Chur

VERGANGENE AUSSTELLUNGEN:
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Patrick Devonas
Fleisch und Geist
CUADRO22, Chur 12. September bis 10. Oktober 2026
Biografie
Patrick Devonas, geboren 1965 in Luzern, ist Maler und Bildhauer. Seine künstlerische Ausbildung begann an der Kunstgewerbeschule Luzern und führte ihn früh in die USA, wo er 1990 den Bachelor of Fine Arts an der Brigham Young University erwarb. Vertiefende Studien in klassischem Zeichnen und Malen folgten am Atelier Le Sueur in Minneapolis unter Steven Levin, Annette Le Sueur und Richard Lack, einer Ausbildungsstätte, die sich konsequent der figurativen Tradition verschrieben hat.
1995 erhielt Devonas ein Stipendium der New York Academy of Fine Art. Dort prägten ihn vor allem Randy Melick und Vincent Desiderio. 1997 schloss er den Master of Fine Arts Cum Laude ab, den Abschluss eines zehnjährigen Studiums, das sich dem menschlichen Bild in all seinen Dimensionen widmete.
In den Folgejahren etablierte sich Devonas international durch Ausstellungen, Wettbewerbe und Lehraufträge in den USA, Deutschland und der Schweiz. Er unterrichtete figurative Malerei, Zeichnen und menschliche Anatomie an der Utah Valley University und leitete zahlreiche Workshops auf drei Kontinenten.
2012 kehrte er in die Schweiz zurück und gründete gemeinsam mit Estella Devonas und Dorian Iten das Atelier Narasca in Surava, ein Ort, an dem persönliche Kreativität nicht gelehrt, sondern kultiviert wird. Heute findet das Atelier Narasca @ Etniko in Chur ein zusätzliches Zuhause.
Kunst als individueller Tiefgang
Im Zentrum von Devonas' künstlerischer und pädagogischer Arbeit steht eine grundlegende Überzeugung: Kunst ist Individualität. Nicht als Bekenntnis zur Beliebigkeit, sondern als präzise Aussage über die menschliche Verfassung.
Devonas geht davon aus, dass jeder Mensch, egal wie gebildet oder reflektiert, in seiner je eigenen Wahrnehmung verhaftet bleibt. Absolute Objektivität ist dem Menschen strukturell nicht zugänglich. Die Wissenschaft nähert sich ihr durch Methode und Disziplin an, doch auch das bleibt eine unvollständige Annäherung, eine regulative Idee, kein erreichbares Ziel. Diese Erkenntnis ist für Devonas keine Niederlage, sondern der eigentliche Ausgangspunkt seiner Kunst.
Denn genau dort, wo Objektivität endet, beginnt der kreative Prozess seine eigentliche Arbeit. Er vermag die Psyche eines Individuums in Tiefen zu führen, die weder durch Sprache noch durch Vernunft allein erschlossen werden können. Er durchbricht die Grenzen des kollektiven Alltagswissens, nicht durch Lautstärke oder Provokation, sondern durch Echtheit. Durch das Wagnis, das Ureigene sichtbar zu machen.
Dieser Tiefgang ist für Devonas keine Selbstbeschäftigung. Er ist eine Form der Kommunikation, vielleicht die direkteste, die Menschen miteinander pflegen können. Nicht auf der Ebene des Konsenses, sondern dort, wo das noch Unerklärliche beginnt. Wo ein Bild, eine Form, eine Geste etwas berührt, das sich dem Allgemeinen entzieht und gleichzeitig universal ist.
Eine Kultur, die diese individuellen Tiefgänge nach absolutistischen Massstäben bewertet, vergibt ihre eigentliche Chance. Sie bleibt an der Oberfläche. Für Devonas ist es die Aufgabe des Künstlers, sich zu bilden und die eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu schärfen, aber nie auf Kosten des existenziellen Eigenklangs. Handwerk und Tiefe sind kein Widerspruch, sie sind die zwei Schienen, auf denen Kunst ihre Strecke macht.
In seiner Malerei und Bildhauerei verbindet Devonas klassisches Handwerk mit zeitgenössischen Themen. Der menschliche Körper bleibt sein zentrales Sujet, nicht als anatomisches Objekt, sondern als Träger von Geschichte, Psyche und gelebter Individualität. Die Spannung zwischen dem Allgemeinen und dem Unverwechselbaren ist in jedem seiner Werke spürbar.
Patrick Devonas glaubt: Kunst ist Individualität. Das bedeutet nicht, dass jede Wahrnehmung gleichwertig ist. Es bedeutet, dass Tiefe immer nur durch das Individuum hindurch entsteht und nirgendwo sonst.
Vernissage
11. September 2026, 19:00 Uhr, CUADRO22, Ringstrasse 22, Chur
Performance: 20:00 Uhr
«Kunst ist ein Mittel der Verbindung unter den Menschen, das sie in denselben Gefühlen zusammenführt, und unentbehrlich für das Leben und den Fortschritt zum Wohl des Einzelnen und der Menschheit.»
Leo Tolstoy (1828–1910)


Mit dem Atelier Narasca im Etniko öffnet Patrick Devonas ab September 2026 in Chur eine Schule für figurative Kunst.
Infos zum Kursprogramm: patrickdevonas@gmail.com
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THOMAS ZINDEL
WILDE ORDNUNG
12. Dezember 2025 bis 15. Januar 2026



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KOLLEKTIVE RESONANZEN | GRUPPENAUSSTELLUNG BIS AM 6. DEZ. 2025
Ausstellung: 8. November – 6. Dezember 2025
Vernissage: 7. November 2025 im Galerieraum CUADRO22 mit Performance von Diego Orendain
KünstlerInnen: Curdin Schneider (CH), Moni Wespi (CH/BE), Mirjam Wirz (CH/COL), Julie Escoffier (F), Loukhine (CH), Diego Orendain (MX)

Kollektive Resonanzen
Ausstellung: 8. November – 6. Dezember 2025
Vernissage: 7. November 2025 | 19:00
Mit Performance von Diego Orendain
KünstlerInnen: Curdin Schneider (CH), Moni Wespi (CH/BE), Mirjam Wirz (CH/COL), Julie Escoffier (F), Loukhine (CH), Diego Orendain (MX)
Kuration: Ramiro Estrada und Gina Estrada-Raponi
Konzeptueller Text
Resonanz ist mehr als nur ein physikalisches Phänomen – sie ist eine fundamentale Kraft des Zusammenklangs, der Verstärkung und der kollektiven Schwingung. In einer Zeit fragmentierter Realitäten und individualisierter Wahrnehmungen erforscht "Kollektive Resonanzen" die Möglichkeiten gemeinschaftlicher Erfahrung durch Kunst. Sechs internationale Positionen schaffen einen vielstimmigen Chor, der die Grenzen zwischen Individuum und Kollektiv, zwischen lokaler Identität und globaler Vernetzung hinterfragt und dabei jene tieferen Schichten kulturellen Bewusstseins berührt, die uns als Gesellschaft verbinden.
Das Resonanzprinzip als künstlerische Methode
Diego Orendain verkörpert das Konzept der Resonanz in seiner reinsten Form: Seine Klanginstallationen verwandeln Architektur in akustische Skulptur und erforschen, wie Klang auf räumliche Strukturen reagiert. Seine künstlerische Forschung konzentriert sich auf die Übertragung von Ideen zwischen Wissenschaft und Kunst, wobei er durch Bild, Ton und Installationen die Mechanismen unserer Wahrnehmung als politisches und kulturelles Terrain befragt. Während einer Residenz im Cuadro22 entwickelt er eine neue ortsspezifische Arbeit für die Ausstellung. Zur Vernissage präsentiert Orendain eine Klang-Licht-Performance: Kontaktlautsprecher erzeugen Vibrationen auf wassergefüllten Gläsern, während Lichtstrahlen die Wellenbewegungen an die Wand projizieren – Sound wird sichtbar. Die Installation wird aktiviert durch Kompositionen von Gérard Grisey, Pionier der spektralen Musik.
Curdin Schneider dekonstruiert in seinem multimedialen Schaffen die Mechanismen der Wahrnehmung selbst. Seine preisgekrönte Videoarbeit "Camkiller" zeigt die wiederholte Zerstörung der Kamera – ein Moment, in dem sich das Medium Film im Augenblick seiner eigenen Auflösung reflektiert. Für "Kollektive Resonanzen" entwickelt er eine neue Installation, die diese Selbstreflexivität zur Metapher für die Fragilität und gleichzeitige Wirkmacht von Kommunikationssystemen macht.
Zwischen Bewegung und Transformation
Moni Wespi zeigt mit "THEY/THEM" aus der Serie "LIQUEFY HUMAN NATURE" die Fluidität zeitgenössischer Identität. Ihre performativen Konzepte und szenographischen Arbeiten schaffen Räume, in denen sich Individual- und Kollektivkörper begegnen und gegenseitig transformieren. Bewegung wird zu einem Medium der Verhandlung zwischen Selbst und Anderem, zwischen bewussten Gesten und unbewussten Impulsen.
Loukhine arbeitet mit Installationen, die Video, Skulptur und Sound umfassen und auf poetische Weise das Verhältnis vom Mensch zu Umgebung und Umwelt befragen. Als Mitglied des Quantum Kollektivs schafft Loukhine aus "merkwürdigen Momenten" surreale Welten für Raum, Bild und Ton. Die Arbeiten zeigen, wie persönliche Transformation zu universellen Resonanzräumen werden kann – eine künstlerische Praxis, die das Individuelle ins Kollektive überführt und dabei neue Formen des Zusammenseins erschafft.
Kulturelle Übertragungen und materielle Alchemie
Mirjam Wirz dokumentiert als Fotografin und Forscherin die Cumbia-Kultur zwischen Mexiko und Kolumbien. Seit 2010 erforscht sie die Cumbia und deren DJ's/Sonideros, ihre Publikationsreihe "Sonidero City" wird zu einer ethnographischen Langzeitstudie. Ihre Arbeit zeigt, wie Musik als kultureller Resonanzkörper fungiert, der geografische und soziale Grenzen überwindet und dabei kollektive Erinnerungen aktiviert.
Julie Escoffier materialisiert das Konzept der Resonanz durch ihre experimentellen Skulpturen wie "Whole even when broken, they are fire and water in the same immortal transparency" (2025). Ihre Arbeiten aus Kolophonium, Kontaktmikrofonen und Lichtinstallationen "performen, mutieren und transformieren sich während der gesamten Ausstellungsdauer" – eine Alchemie der Materialien, die Zeit, Klang und Prozess als skulpturale Medien begreift. Als Mitglied des Duo Evernia erforscht sie gemeinsam mit der Umweltingenieurin Héloïse Thouément ökologische Resonanzen zwischen Kunst und Wissenschaft.
Kollektive Ontologien
Diese sechs Positionen verbindet eine fundamentale Skepsis gegenüber statischen Identitäten und geschlossenen Systemen. Sie verstehen Kunst als lebendigen Organismus, der erst im Austausch mit seinem Umfeld – sei es architektonisch, kulturell oder körperlich – seine volle Bedeutung entfaltet. "Die Übertragung von Ideen und Konzepten zwischen Wissenschaft und Kunst, Gedächtnis, Sprache und Wahrnehmung" wird zur gemeinsamen Forschungsmethode.
Ihre Arbeiten schaffen kollektive Ontologien – neue Formen des Seins, die sich zwischen Individual- und Gruppenerfahrung bewegen. Sie zeigen, dass Resonanz nicht nur ein physikalisches, sondern auch ein politisches und soziales Phänomen ist: die Fähigkeit, gemeinsam zu schwingen, sich gegenseitig zu verstärken und dabei neue Realitäten zu erzeugen, die aus geteilten, oft unausgesprochenen Sehnsüchten erwachsen.
Der Resonanzraum als politisches Modell
"Kollektive Resonanzen" wird somit zu mehr als einer Gruppenausstellung – sie wird zu einem Modell für zeitgenössische Kunstpraxis, die Gemeinschaft nicht als gegeben voraussetzt, sondern als kontinuierlichen Prozess der Verhandlung und Transformation begreift. In einer Zeit, in der globale Herausforderungen nur kollektiv bewältigt werden können, zeigen diese Arbeiten Wege auf, wie individuelle Stimmen zu einem gemeinsamen Chor werden können, ohne ihre Eigenart zu verlieren.
"Kollektive Resonanzen" ist Teil des Langen Samstages am 15. November 2025. An diesem besonderen Tag verwandelt sich ganz Chur in ein einziges grosses Kulturfestival, bei dem über 20 verschiedene Häuser die Stadt von 12.00 bis 3.00 Uhr mit rund 90 Kurzprogrammen und mehr als 200 Veranstaltungen zum Klingen und Staunen bringen. Cuadro22 öffnet die Ausstellung von 10 bis 22 Uhr und wird darüber hinaus mit einem bunten Kulturprogramm bis in die frühen Morgenstunden um 3.00 Uhr Teil dieses städtischen Resonanzraums – unter anderem mit Moni Wespis "Moving Bling"-Performance, die das Publikum selbst zum performativen Element macht. "Kollektive Resonanzen" wird dabei zum Übertitel für das gesamte Programm dieses Abends und zeigt als temporäres Kollektiv, dass Gemeinschaft nicht Uniformität bedeutet, sondern die Kunst des Zusammenklangs in der Verschiedenheit.
CUADRO22 | WERKBESCHREIBUNGEN | KOLLEKTIVE RESONANZEN |
Ausstellung: 7. November – 6. Dezember 2025
CURDIN SCHNEIDER
Curdin Schneider (*1977) ist ein multimedialer Künstler aus Graubünden, der die Mechanismen der Wahrnehmung und des Sehens dekonstruiert. Seine preisgekrönte Videoarbeit "Camkiller" wurde international ausgestellt und zeigt seine Auseinandersetzung mit der Fragilität von Kommunikationssystemen.
"No Hay Banda", 2025 Audio-Videoinstallation
"No Hay Banda" – "Es gibt keine Band" – ist ein Zitat aus David Lynchs Film "Mulholland Drive", das in Zeiten von KI-generierten Bildern, Deepfakes und virtuellen Realitäten aktueller denn je ist. Was Lynch 2001 als surreale Meditation über Illusion und Wahrheit inszenierte, steht heute in einem neuen, brisanten Licht: Die Frage nach der Authentizität von Wahrnehmung und Realität ist zu einer dringenden gesellschaftlichen Herausforderung geworden.
Schneiders neue Installation erforscht, wie Wahrnehmung konstruiert wird und gleichzeitig ihre eigene Fragilität offenlegt. Die Arbeit macht die Wirkmacht und Brüchigkeit von Kommunikationssystemen sichtbar und fragt: Was ist real, wenn die Grenzen zwischen Original und Simulation verschwimmen?